Hüller Bach

Projekt

Hüller Bach von km 0,0 bis km 6,0, Bau des Abwasserkanals, Deichbau, Bau der Pumpwerke und ökologische Verbesserung in Gelsenkirchen und Herne

Auftraggeber

Emschergenossenschaft Essen

Projektdauer

Seit 2001

Bauzeit

Seit 2005

Projektbeschreibung

Der Hüller Bach im Abschnitt zwischen km 0,0 und km 6,0 in Gelsenkirchen und Herne soll ökologisch verbessert werden. Hierzu müssen in einem ersten Schritt ca. 6 km Kanäle mit Durchmessern zwischen DN 1600 und DN 2800 verlegt werden. Die Kanäle liegen bis zu 17 m unter Gelände innerhalb des Kreidemergels und werden nahezu ausschließlich im unterirdischen Vortrieb erstellt.

Im Zuge der geotechnischen Vorerkundung der geplanten Maßnahmen wurden bisher insgesamt rund 180 bis zu 50 m tiefe Baugrundaufschlüsse überwiegend als Bohrungen niedergebracht. Für die ökologische Verbesserung wurden zudem ca. 60 Rammkernsondierungen durchgeführt.

Der Abschnitt zwischen dem Schacht SD.063a an der Willy-Brandt-Allee und dem geplanten Stauraumkanal Grimbergstraße ist bereits fertig gestellt. Hier wurde ein Kanal DN 1600 auf einer Länge von ca. 800 m in einem Bogen unter dem Gelände der ZOOM Erlebniswelt, dem Rhein-Herne-Kanal und der B 226 in einer Tiefe von bis zu 17 m unter Gelände im Mergel aufgefahren. Oberirdisch wurden mehrere Deiche im Bereich der ZOOM Erlebniswelt gebaut und in den Zoo integriert.

Ingenieurleistungen

  • Baugrunderkundung und geotechnische Laboratoriumsuntersuchungen
  • Baugrundbeurteilung und Gründungsberatung
  • Umwelttechnische Beratung / baubegleitendes Bodenmanagement
  • Beratung für die Vortriebsmaßnahmen
  • Beratung für die Ausführung der tiefen Schachtbaugruben
  • Beratung bei der Wahl und Dimensionierung der Baugrubenumschließungen
  • Baubegleitung des Vortriebs zwischen km 0,0 und 0,9 sowie beim Bau und der Teilverfüllung der Schachtbaugruben