Erschließung ehemaliges Zechengelände

 

Projekt

Erschließung des ehemaligen Zechengeländes Ewald in Herten, Verkehrs-
anlagen, Entwässerungsanlagen, Freianlagen und Lichtsignalanlagen

Auftraggeber

Stadt Herten

Projektdauer

2004 - 2008

Bauzeit

2004 - 2008

Bauvolumen

10 Millionen Euro

Projektbeschreibung

Eingebettet in den Wirtschaftsraum „Nördliches Ruhrgebiet" entsteht in der Stadt Herten ein neuer Standort.

Innerhalb eines Planungsraums von rund 60 ha werden auf ca. 50 ha Bruttobauland mehr als 40 ha Dienstleistungs-, Gewerbe- und Industrieflächen zur Verfügung gestellt. Die Anbindung der Fläche erfolgt über die Ewaldstraße. Zur Sicherstellung einer künftigen ausreichenden Leistungsfähigkeit wurde daher ein Ausbau notwendig. Zur inneren Erschließung der Projektfläche wurde der Bau einer inneren Erschließungsstraße erforderlich. Die interne Quervernetzung erfolgt über Mischverkehrsflächen, die auch der Erschließung der Baufelder dienen.

In der Nord-Süd-Verbindung wurde durch das Projektgelände eine Wasserachse zur Wegeführung und Oberflächenentwässerung errichtet, die eine gestalterische Besonderheit darstellt. Neben dem reinen Straßenbau waren auch die entwässerungstechnischen Aspekte neu zu ordnen.

Das Gesamtgebiet wird grundsätzlich im Trennsystem entwässert. Das anfallende Schmutzwasser aus den häuslichen und gewerblichen Bereichen wird den von der Emschergenossenschaft geplanten Sammlern am Resser Bach und am Schellenbruchgraben zugeleitet. Das Niederschlagswasser wird über Regenklärbecken und Regenrückhaltungen den zukünftig renaturierten Bachläufen Resser Bach und Schellenbruchgraben sowie dem Holzbach über das Pumpwerk an der Ewaldstraße zugeleitet.

Ingenieurleistungen

  • Durchführung und Steuerung des europaweiten öffentlichen Ausschreibungsverfahrens
  • Durchführung von Projektsteuerungsleistungen in den vier Handlungsbereichen Organisation, Information, Koordination und Dokumentation
  • Qualitäten und Quantitäten
  • Kosten und Finanzierung
  • Termine und Kapazitäten